GEMA & Rechte

Spotify im Restaurant: Ist das erlaubt?

Stand der redaktionellen Prüfung: 11. Juli 2026

Ein normales Spotify-Abonnement ist für die private, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Für Restaurants, Bars, Cafés und andere öffentlich zugängliche Betriebe ist deshalb eine ausdrücklich gewerbliche Musiklösung erforderlich.

Warum das private Abo nicht ausreicht

Ein Restaurant ist ein öffentlich zugänglicher Betrieb – Musik wird dort öffentlich wiedergegeben. Private Streaming-Abos sind laut ihren Nutzungsbedingungen für den persönlichen Gebrauch vorgesehen und decken diese Nutzung nicht ab.

GEMA ändert die Spotify-Bedingungen nicht

Ein häufiges Missverständnis: Wer GEMA zahlt, dürfe automatisch auch ein privates Spotify-Konto gewerblich nutzen. Das ist nicht der Fall. Die GEMA regelt bestimmte Rechte, ändert aber nichts an den vertraglichen Bedingungen des Musikdienstes.

Drei getrennte Fragen

Trennen Sie zwei Ebenen, die oft vermischt werden: den Musikdienst und die öffentlichen Aufführungsrechte.

1

Darf der Streamingdienst gewerblich genutzt werden?

2

Sind die öffentlichen Aufführungsrechte geregelt?

3

Ist die Nutzung für den konkreten Betrieb dokumentiert?

Welche Alternativen gibt es?

Für den gewerblichen Einsatz kommen kommerzielle Streaming-Anbieter, Full-Service-Instore-Lösungen oder rights-controlled Kataloge infrage. Wer vor allem eine passende, unkomplizierte Atmosphäre sucht und keine Chart-Hits braucht, fährt oft mit einem rights-controlled Business-Katalog am einfachsten. Ein Anbieter-Vergleich hilft bei der Auswahl.

Häufige Fragen

GastroKlang bietet allgemeine Informationen und keine individuelle Rechtsberatung. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben der Rechteinhaber, Verwertungsgesellschaften und zuständigen Stellen.

Eine gewerblich geeignete Musiklösung finden

Vergleichen Sie die verfügbaren Wege oder prüfen Sie zuerst mögliche Kostenblöcke.